Freiwillige Feuerwehr
Tuttlingen
 

 


Hauptversammlung der Abteilung Tuttlingen


Am Freitagabend trug Abteilungskommandat Klaus Vorwalder in der Hauptversammlung seinen Bericht mit vielen Details vor. Voran die Einsatzzahlen. 2009 wurde die Abteilung Tuttlingen zu 408 Einsätzen gerufen. Auf fünf wichtige Einsätze des abgelaufenen Jahres ging man nochmal genauer ein. Im Jahr 2008 waren es noch 392 Einsätzen, dies bedeutet ein aktuelles Monatsmittel von 34 Einsätzen.
Nicht nur mehr Einsätze gab es im Jahr 2009, auch mehr Einsatzkräfte konnte die Abteilung Tuttlingen gewinnen. Die momentane Mannschaftsstärke der Abteilung Tuttlingen liegt bei 118 Frauen und Männer. 81 Frauen und Männer gehören der aktiven Einsatzabteilung an, 28 Mädchen und Jungen sind in der Jugendfeuerwehr aktiv. Neun Männer und eine Frau bilden die Altersabteilung.
Um sich wieter zu entwickeln, hat die Feuerwehr im Jahr 2009 einige wichtige Projekte vorangetrieben. Die neue Einsatzkleidung wurde in einer Arbeitsgruppe mit Vertretern aller Abteilungen mit großem Engagement, akribischen Auswertungen sowie vielen praktischen Test ausgearbeitet. Das Ergebnis: eine hochmoderne, funktionelle persönliche Schutzausrüstung. Der Abteilung Tuttlingen steht ein hochmoderner und funktioneller Fahrzeugpark zur Verfügung. Ebenfalls 2009 wurde das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug 20/16 in Dienst genommen. Auch hier gab es im voraus unzählige Besprechungen und Besuche bei Herstellern. Ein neuer Kommandowagen und ein neuer Rüstwagen werden in diesem Jahr noch ausgeschrieben und stehen somit kurz vor der Anschaffung.
Auch für die interne Organisation wurden die Weichen gestellt. Zukünftig soll ein neues Verwaltungsprogramm die Wehrleitung und die Zug- und Gruppenführer unterstützen. Die zur Zeit noch sehr aufwendigen Arbeitsabläufe sollen hierdurch strukturiert, transparent und effizienter werden. Auch zur Identifikation konnte man sich verbessern. Die neuen Dienstausweise sind angeliefert und werden in kürze ausgegeben.
Ein für die Feuerwehr sehr wichtiges Projekt kann derzeit nicht verwirklicht werden, da die Finanzlage der Stadt dies nicht zulässt. Der Bau der neuen Feuerwache musste verschoben werden. Die Feuerwehr zeigt aufgrund der wirtschaftlichen Lage allerdings Verständnis für diese Entscheidung. In Gesprächen mit der Verwaltungsspitze, dem Gemeinderat und Bürgern der Stadt wisse man aber, dass alle hinter diesem wichtigen Projekt stehen. Mit dem Bau ist allerdings erst Mitte des Jahrzehnts zu rechnen.
Nach weiteren Berichten des Jugendfeuerwehrwartes und des Stadtbrandmeisters gab es Grußworte vom ersten Bürgermeister Emil Buschle und zwei Kameraden wurden für treue Dienste ausgezeichnet.


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