Freiwillige Feuerwehr
Tuttlingen
 

Alarmierung


Die Feuerwehr der Abteilung Tuttlingen gliedert sich in zwei Löschzüge zu jeweils drei Gruppen. Organisatorisch wurden Ende 2004 die Alarmierungszüge personell den Ausbildungszügen
angeglichen. Im Wesentlichen ergibt sich seither, dass die Gruppen bzw. Züge gemeinsam ausbilden und im Einsatz in gleicher Formation zusammentreffen. Hierdurch sichert man unter Berücksichtigung der Qualifikation jedes Angehörigen sowie der Entfernung zwischen Feuerwache und Wohnort oder Arbeitsplatz ein gleichmäßiges Niveau mit höchsten Qualitätsansprüchen für die Rettung von Bürgern und Sachwerten unter optimalen Zeitbedingungen.


Die Alarmierung der Feuerwehr Tuttlingen erfolgt über die intigrierte Leitstelle von Feuerwehr und Rettungsdienst mit Standort Tuttlingen.
Der Landkreis Tuttlingen verfügt bereits seit 1995 über ein digitales Alarmierungssystem.
Derzeit gibt es nach Eingang eines Notrufes folgende einheitliche landkreisweite Entscheidungsmöglichkeiten für den Leitstellendisponenten:

• Kommandoruf
• Verkehrsunfall
• Kleinbrand
• Brand
• Fahrzeugbrand innerorts /
außerorts
Technische Hilfe klein
Technische Hilfe
• Gefahrguteinsatz (Gefahrgutzug)
• Drehleiter zur Menschenrettung
• Wasserrettung
• diverse Sonderaufgaben


Hinter diesen Einsatzstichworten sind nach einer umfassenden Kapazitätsplanung von Personal und Einsatzmitteln folgende Personalstärken gebildet worden:

• Einsätze in Zugstärke
• Einsätze in Gruppenstärke
• Einsätze für Sonderpersonal

Um eine gleichmäßige Belastung des Einsatzpersonals vorzunehmen werden Zeitfenster sowie Zeitintervalle des Einsatzleitsystems genutzt. Hierfür gelten per Definition zwei Zeitfenster:

Arbeitszeit:

Montag – Freitag: 7 – 17 Uhr


Freizeit:


Montag – Freitag: 0 – 7 Uhr sowie 17 – 24 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag: 0 – 24 Uhr

Das Zeitintervall variiert zwischen ungeraden und geraden Wochen.
Beginnend montags 0 Uhr bis sonntags 24 Uhr.



Einsätze in Zugstärke:


In den ungeraden Wochen werden diese durch den Zug 1 und in den geraden Wochen durch
den Zug 2 erledigt.
Die Einsatzleitung erfolgt durch einen Zugtrupp, bestehend aus Kommandant, seinem Stellvertreter und dem Zugführer des aktuell alarmierten Zuges.


Einsätze in Gruppenstärke:

Kleinere Einsätze während der Freizeit werden durch vier Alarmierungsgruppen bewältigt.
Jeweils ein Gruppenführer ist hier der Einsatzverantwortliche.
Im wöchentlichen Wechsel wiederholen sich die Intervalle alle vier Wochen.
Während der Arbeitszeit führen diese Aufgaben die drei hauptamtlichen Gerätewarte durch.
Bei Bedarf können diese durch eine zusätzliche Gruppe verstärkt werden.



Einsätze für Sonderpersonal:


Verstärkung und Unterstützung von im Einsatz befindlichen Kräften machen es erforderlich, dass speziell ausgebildete Kameraden der Feuerwehr Tuttlingen landkreisweit unterstützend mitwirken.

Dies sind:

• Kommandanten
• Zugführer
• Führungsgruppe und technische Einsatzleitung
• Hintergrunddienst zur Unterstützung der Feuerwehrleitstelle
• Fachberater (Gefahrgut, Presse)
• Gerätewarte
• Atemschutzgerätewarte
• Betreuer der landkreiseigenen Atemschutzstrecke

Die Alarmierung erfolgt auf Anforderung oder ist bereits durch Gefahrenbewertung von diversen Objekten in den hierfür vorgesehenen Einsatzplänen automatisiert. Wird während eines Einsatzes ersichtlich, dass die hierfür vorgesehene Kapazität nicht ausreichend ist, so obliegt es dem Einsatzleiter, über die Feuerwehrleitstelle weitere Eskalation der Einsatzstichworte umgehend anzuordnen.

Der Fachbereich 1 (Einsatz) kontrolliert regelmäßig die Einsätze hinsichtlich Ausrückezeit und Mannschaftsstärke. Weiterhin finden Veränderungen der Wohnadresse sowie des Arbeitsplatzes jedes Feuerwehrangehörigen dynamisch Berücksichtigung bei der Einsatzplanung im Vorfeld
der Alarmierung. Hierdurch ist gewährleistet, dass die aufgestellten Qualitätsrichtlinien der Feuerwehren Baden - Württemberg eingehalten werden.