Freiwillige Feuerwehr
Tuttlingen
 

   
Öffentliche Fahrzeugweihe am Donauufer


Zwei neue Einsatzfahrzeuge sind im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Sommer im Park" bei einem Festakt im Donaupark von Oberbürgermeister Michael Beck an die Freiwillige Feuerwehr Tuttlingen übergeben worden. Mit der Übergabe wurden gleichzeitig die Vorgängermodelle (VRW, TLF 16/25), die inzwischen über 30 Jahre im Einsatz waren, außer Dienst gestellt.
Stadtbrandmeister Günther Benz hieß in seinem Grußwort neben zahlreichen Stadt- und Gemeinderäten auch Delegationen der benachbarten Feuerwehren sowie eine Abordnung der Feuerwehr aus der Partnerstadt Bex willkommen. Oberbürgermeister Michael Beck sagte, dass eine solche Veranstaltung für eine Fahrzeugübergabe den Stellenwert der Feuerwehr aufzeige. Die Feuerwehr sei mit der Übergabe der beiden Fahrzeuge mit der besten Ausrüstung ausgestattet, die auch nötig sei, um die zunehmende Zahl der Einsätze bewältigen zu können. Eine große, vernetzte Gruppe mit Polizei, Technischem Hilfswerk, Deutschem Roten Kreuz und DLRG sowie das Zusammenwirken aller Rettungs- und Einsatzkräfte sorgten für die Sicherheit in der Stadt. Das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20/16 hat eine Schwerpunktausrüstung für Notfälle im Hinblick auf den Kreuzstraßentunnel, der 2010 fertiggestellt sein wird. Die Feuerwehr müsse für solche Einsätze ausgebildet und auch ausgerüstet sein, so Beck. Dekan Frank Morlock von der evangelischen Kirche und Dekan Matthias Koschar von der katholischen Kirche sprachen in ökumenischer Verbundenheit die Segensworte.
Nach der Weihe durch Dekan Matthias Koschar und der Schlüsselübergabe der beiden Fahrzeuge durch OB Michael Beck an Stadtbrandmeister Günther Benz und Abteilungskommandant Klaus Vorwalder bestand für zahlreiche Besucher die Möglichkeit, die Fahrzeuge aus nächster Nähe in Augenschein zu nehmen und Details zur Technik und Ausrüstung zu erfahren. Nebenan im Donaupark hatten die Jugendfeuerwehren der Abteilungen aus Eßlingen, Möhringen und Tuttlingen einen Feuerwehrerlebnistag für die kleinen Besucher aufgebaut. An neun Stationen konnten die kleinen Feuerwehrkameraden mit dem Feuerwehrschlauch ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen oder Geschicklichkeit und Schnelligkeit testen. Ein Anziehungspunkt bildete die Vorführung einer Fettexplosion oder das Entzünden eines Grills mit Waschbenzin und deren Folgen. Die Vorführungen mit der Rettungsschere waren stets von einer interessierten Zuschauermenge umringt. Und wer Hunger und Durst verspürte, war in der Feuerwehrküche bestens aufgehoben. Zu einer kühlen Brise verhalf eine Fahrt mit dem Rettungsboot auf der Donau.

Quelle: Gränzbote


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